Der Optimismus des Denkens oder Glaubens und der Pessimismus des Verstands

Also, thanks a mill an euch alle:-)

Seitdem ich loope und dem Motto #WeAreNotWaiting folge, fühle ich mich in vielerlei Hinsicht befreit. Als ich Diabetes bekam, war meine Kindheit vorbei, ich wurde viel zu früh erwachsen und habe entscheidende Entwicklungen meines Teenagerlebens nur in Gedanken gelebt, denn die Kontrolle meines Diabetes war das oberste Ziel im meinem Leben.

Der Pessimismus des Verstands hat mich immer daran zweifeln lassen, dass es zu meiner Lebenszeit eine Heilung geben wird. Doch seitdem ich loope, bin ich heilfroh, wieder zu träumen, wieder ein Stück meiner Kindheit zurückerobert zu haben. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass Träumer die Welt verändern, und Realisten sie nur verwalten. Genau das spiegelt die Dialektik der Überschrift dieses Artikels wider.

Ich bin Atheist, interessiere mich jedoch für Glauben und Religionen. Lasst uns nun einmal ein Gedankenexperiment starten. Die Diagnose Diabetes ist doch für alle im ersten Augenblick ein Schock, ein Trauma, das uns alle mit unseren Ängsten konfrontiert. Also, die Gedanken, die mit Diabetes verknüpft werden, sind durchweg negativ und angstbehaftet. Nun stellen wir uns eine Person vor, die an Christus glaubt. Der Tod Jesu wurde mit einer Lanze festgestellt, als er am Kreuz hing, und zwar ungefähr an der Stelle, an der sich die Bauchspeicheldrüse in unserem Körper befindet. Wäre es für diese Person nicht eine Erleichterung, Diabetes als göttliche Krankheit anzusehen, die diese Person mit Gott verbindet. Diese Person würde doch durchaus positive Gedanken mit Diabetes verbinden, optimistisch in die Zukunft blicken. Diese Gedanken schaffen Vertrauen und lehren die Person, keine Angst vor Diabetes zu haben.

So kann jeder, egal, woran man glaubt, Positives mit Diabetes verbinden, um einen selbstbestimmten Umgang mit Diabetes zu finden.

Nun, ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Vorgeschmack liefern, was ich mit meiner Webseite vorhabe. Ich möchte solche Gedanken – nicht zum Thema Diabetes – diskutieren, eure Gedanken erfahren, damit wir gemeinsam anpacken, um Sachen voranzubringen. Caro liebt Challenges, und ich finde Challenges ebenfalls toll, weil sie uns motivieren, neue Dinge auszuprobieren und aus unseren Normativen auszubrechen.

2 thoughts on “Der Optimismus des Denkens oder Glaubens und der Pessimismus des Verstands

  1. Hallo Alen! Ein schöner Artikel,der viele Facetten anreißt… Ich bin gespannt auf weitere Beiträge und fühle mich ein wenig geehrt, eine treibende Kraft für dich gewesen zu sein. Gleichzeitig überrascht es mich und verlangt mir Respekt ab…hatte gar nicht so erwartet, solch einen Einfluss zu haben 🙉. Aber ja, die Community hat schon einen enorm großen Wert und ist eine treibende Kraft für viele von uns! Dafür danke ich auch allen, die dabei sind! 😉 👍

    1. Juhu Caro, du hast ganz viel mit meiner Befreiung zu tun. Wir ticken ähnlich und dir ist, so glaube ich, gar nicht bewusst, was für einen großartigen Einfluss du ausübst. Ich möchte meine Gedanken nun öffentlich teilen, um Dinge anzusprechen, die mich bewegen, in dem absoluten Glauben, damit Dinge in dieser Welt verändern zu können. Es ist bereits 12:30 und ich habe keine Lust mehr, nur zuzusehen. Ein Beispiel, wie du mich beeinflusst und glücklich machst. Du hast in der Gruppe den Link zu Life for a Child gepostet https://lifeforachild.org. Seitdem spende ich monatlich 20€ an diese Organisation. Jedes Mal, wenn ich deren Newsletter erhalte, welchem Kind auf dieser Welt geholfen wurde, fühle ich mich glücklich. Zu wissen, dass ich einen kleinen Beitrag dazu leiste, das Leben eines anderen Menschen zu verbessern, gibt mir Mut und Kraft, weiterzumachen. Es gibt noch viele, viele, viele Beispiele dafür, dass du mich zu einem besseren Menschen gemacht hast😘😘😘

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