Zahngesundheit ist echt wichtig für Diabetiker

Zahngesundheit ist natürlich für alle wichtig – für uns Diabetiker aber umso mehr. Am Dienstag haben Frau Dr. Bäumner und Frau Vogel einen sehr interessanten Vortrag in der Praxis Diabetes am Ring gehalten.

Zunächst möchte ich euch anregen, die unten verlinkte PowerPoint-Präsentation anzusehen. Dass Zahngesundheit ein wesentlicher Bestandteil für die gesunerhaltung ist, sollte allen klar sein.

Gerade für uns ist es wichtig, eine gute Zahnfleischpflege zu betreiben. Was mich überrascht hat – Mundspülungen sind nicht so wirksam. Sie dienen mehr dazu, den eigenen Geschmack im Mund zu verbessern als eine wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung des Zahnfleisches zu leisten.

Und der zweite Tipp, den ich am Dienstag erfahren habe und seitdem praktiziere, ist das Ölziehen.

Nach dem Aufstehen morgens als erstes etwas Olivenöl einnehmen und dann das Olivenöl durch Druck durch die Zahnzwischenräume ziehen. Das Olivenöl neutralisiert die Säuren, die nachtsüber im Mundraum entstehen. Es hat dadurch eine infektionshemmende Wirkung. Ein toller Tipp und es schmeckt mir ganz gut. Damit hat man einen nach Olivenöl duftenden Atem nach dem Aufstehen – toll!

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Was ich schön finde: man lernt bei unseren Treffen stets Neues und es gibt immer etwas auszuprobieren.

Wenn ihr auch solche und weitere Tipps erfahren wollt, dann meldet euch in der Zahnarztpraxis Dr. Eric Liermann. Die Webseite der Praxis erreicht ihr unter https://liermann.de.

Solltet ihr weitere nützliche Tipps zum Thema Zahngesundheit erhalten – ich freue mich über eure Kommentare.

Liermann_Diabetes_Parodontitis

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Der Optimismus des Denkens oder Glaubens und der Pessimismus des Verstands

Ups, was ist jetzt los? Diesen Artikel schreibe ich, um etwas Werbung für meine Seite alendjonko.de zu machen.

Zunächst möchte ich mich bei meinen Gedankentriggern hier aus der LuckyLoop-Gruppe bedanken, Caro und Pudi, Martina, Stefan, Ivica und viele, viele mehr. LuckyLoop hat den Optimismus meines Denkens aus dem Gefängnis des Pessimus des Verstands befreit. Caro und Dr. Riedel haben mich zum Loopen gebracht. Seitdem ist mir Vieles über meinen Diabetes, mein Leben und meine Ziele im Leben klar geworden.

Also, thanks a mill an euch alle:-)

Ich habe gelernt, dass unsere Gedanken einen enormen Einfluss haben, wie wir die Dinge sehen, wie wir leben und wozu wir in der Lage sind. Ich weiß, dass ich froh bin Diabeetiker zu sein, denn der Umgang mit meinem Diabetes hat mich geformt, meine Gedanken beeinflusst und meine Ziele im Leben gesteckt.

Seitdem ich loope und dem Motto #WeAreNotWaiting folge, fühle ich mich in vielerlei Hinsicht befreit. Als ich Diabetes bekam, war meine Kindheit vorbei, ich wurde viel zu früh erwachsen und habe entscheidende Entwicklungen meines Teenagerlebens nur in Gedanken gelebt, denn die Kontrolle meines Diabetes war das oberste Ziel im meinem Leben.

Natürlich ist das oft schief gegangen, den ich bin oft unbewusst aus dem Gefängnis, das ich mir selber geschaffen habe, ausgebrochen. Dieses Spiel habe ich lange mitgemacht und bin oft verzweifelt, so dass ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass ich zu dumm sei, meinen Diabetes zu beherrschen. Das stimmt selbstverständlich nicht!!! Was jedoch in meinen Gedanken immer als großer Wunsch und Traum vorherrschte, war die Hoffnung, dass es für Diabetes eine Heilung geben wird. Davon bin sehr überzeugt und ich werde es erleben.

Der Pessimismus des Verstands hat mich immer daran zweifeln lassen, dass es zu meiner Lebenszeit eine Heilung geben wird. Doch seitdem ich loope, bin ich heilfroh, wieder zu träumen, wieder ein Stück meiner Kindheit zurückerobert zu haben. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass Träumer die Welt verändern, und Realisten sie nur verwalten. Genau das spiegelt die Dialektik der Überschrift dieses Artikels wider.

Ich bin frei genug, um meine Träume zu teilen, denn diese ganzen Normen, die uns im Leben einschränken, sind von außen an uns herangetragene Grenzen, die wir natürlich annehmen, um in dieser Welt zu leben. Jedoch dürfen wir uns vom Optimismus nicht trennen. Wenn wir das zulassen, bleiben wir in den Normen gefangen, und wir bewegen uns letztendendes nicht weiter.

Ich bin Atheist, interessiere mich jedoch für Glauben und Religionen. Lasst uns nun einmal ein Gedankenexperiment starten. Die Diagnose Diabetes ist doch für alle im ersten Augenblick ein Schock, ein Trauma, das uns alle mit unseren Ängsten konfrontiert. Also, die Gedanken, die mit Diabetes verknüpft werden, sind durchweg negativ und angstbehaftet. Nun stellen wir uns eine Person vor, die an Christus glaubt. Der Tod Jesu wurde mit einer Lanze festgestellt, als er am Kreuz hing, und zwar ungefähr an der Stelle, an der sich die Bauchspeicheldrüse in unserem Körper befindet. Wäre es für diese Person nicht eine Erleichterung, Diabetes als göttliche Krankheit anzusehen, die diese Person mit Gott verbindet. Diese Person würde doch durchaus positive Gedanken mit Diabetes verbinden, optimistisch in die Zukunft blicken. Diese Gedanken schaffen Vertrauen und lehren die Person, keine Angst vor Diabetes zu haben.

So kann jeder, egal, woran man glaubt, Positives mit Diabetes verbinden, um einen selbstbestimmten Umgang mit Diabetes zu finden.

Und da komme ich wieder zur Überschrift. Im Ying und Yang, zwischen Optimismus und Pessimismus, müssen wir alle unseren Weg finden, um voranzuschreiten und nicht stehen zu bleiben. Unser Gehirn ist letzten Endes ein Quantencomputer, denn Gedanken sind Produkte quantenmechanischer Prozesse in unserem Gehirn. So verbinde ich Weisheiten mit Naturwissenschaften:-) I love it😁

Nun, ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Vorgeschmack liefern, was ich mit meiner Webseite vorhabe. Ich möchte solche Gedanken – nicht zum Thema Diabetes – diskutieren, eure Gedanken erfahren, damit wir gemeinsam anpacken, um Sachen voranzubringen. Caro liebt Challenges, und ich finde Challenges ebenfalls toll, weil sie uns motivieren, neue Dinge auszuprobieren und aus unseren Normativen auszubrechen.

Ich bin gespannt, was sich hieraus entwickelt. Mein Optimismus sagt mir, dass wir Vieles gemeinsam starten können, mein Pessimus sagt mir, dass es nichts wird. Am Ende habe ich nichts zu verlieren. Es gibt nur Gutes, Hauptsache man tut es.

Das muss weg!

Wie Caro in Ihrem Artikel schön beschreibt, feiert die Entdeckung von Insuln dieses Jahr ihren 100-jährigen Geburtstag. (Artikel lesen)

Als Caro, Dr. Frank Best und ich beim letzten Kölner Diabetestag im Mai 2018 in Köln einen Vortrag über das Loopen hielten, saß ein Zuhörer im Publikum, der forderte, das muss weg – bezogen auf Typ I Diabetes.

Ich glaube, der Zuhörer hat Recht. Seitdem lässt mich dieser Gedanke nicht mehr los. Im Grunde hat sich in den letzten Jahren an der Therapieform nicht viel geändert. Wir injizieren Insulin und versuchen damit, die natürliche Funktion der Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zu imitieren.

Alle Weiterentwicklungen – bis hin zum Loopen, wofür ich total dankbar bin – basieren weiterhin auf diesem Prinzip. Nun stellt sich die Frage, warum dies so ist?

Meines Erachtens liegt das überwiegend daran, dass die Forschung größtenteils von der Pharmaindustrie betrieben wird, die natürlich ein Interesse daran hat Geld zu verdienen.

Allerdings leuchtet mir nicht ein, warum dasselbe Insulin in den USA 10-mal teurer ist als in der EU. Es gibt drei Big Player in der Insulinherstellung: NovoNordisk, Lilly und Sanofi. Für kleinere Insulinhersteller aus Asien ist es so gut wie unmöglich, ein weltbasierendes Vertriebsnetz für ihre Insuline aufzubauen, da die Anfangs-Kosten dafür immens hoch sind.

Des Weitern finde ich Bantings und Bests Idee toll, denn sie haben nach der Entdeckung des Insulins das Patent für 1 Dollar an den Staat verkauft, damit alle das lebenswichtige Hormon erhalten.

Dieser Gedanke muss nun auch in der Forschung Einzug halten. Es bedarf viel mehr staatlich finanzierter Forschung gerade bei der Suche nach Heilung von Krankheiten. Auf mittlere Sicht kommt uns daher allen eine finanzielle Entlastung im Gesundheitswesen zu tragen, wenn Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Multiple Sklerose und weitere geheilt werden.

Neben dem finanziellen Aspekt spielt für uns Patienten die psychische Belastung eine große Rolle, denn wer hofft nicht, dass die Krankheit, die man bekommt, nicht geheilt werden kann – ein Kernversprechen der Medizin, das uns allen das Leben erleichtert und lebenswert macht.

Nun zurück zum Diabetes und genug vom Sinnieren. Das Injizieren von Insulin und die Simulation der Bauchspeicheldrüsenfunktion funktioniert gut, ist aber nicht optimal. Vor allem macht es uns alle zu Insulinabhängigen. Ihr erlaubt mir diesen Vergleich, denn gerade in den USA und in ärmeren Teilen dieser Welt, ist es oft einfacher an Kokain als an Insulin zu gelangen.

Wir alle haben bereits verschiedenste Therapieformen mitgemacht. Seit der #WeAreNotWaitiung-Bewegung hat sich im Imitieren der Bauchspeicheldrüsen-Funktion allerdings sehr viel getan, da wir mit dem Loopen die Funktionsweise der Beta-Zellen sehr gut imitieren können. Unsere HbA1c-Werte, die TIR-, GVI-, und PGS-Werte sprechen alle dafür, dass uns die Algorithmen bisher sehr weit nach vorne gebracht haben.

Seit letztem Jahr bin ich per definitionem kein Diabetiker, bin es im realen Leben aber doch. Denn ohne Loop, ohne Pumpe, ohne Insulin und ohne Glukosesensor würde ich an einer Ketoazidose sterben. Ich suche nun seit einigen Wochen Artikel über Forschungsergebnisse, ob man T1D heilen kann. Bei der Suche bin ich auf interessante Artikel gestoßen.

Es gibt aus meiner Sicht drei Faktoren, die eine Heilung von T1D in greifbare Nähe rücken lassen:

  1. CrisprCas9 ist eine exakte Genschere, mit der man Gene in Zellen präzise austauschen kann. Hier ein Artikel der UCLA-Forscher, die es geschafft haben mit Crispr Cas9 Gene in Immunzellen auszutauschen: https://newsroom.ucla.edu/releases/scientists-edit-genes-of-innate-immune-cells
  2. Die HLA Gengruppe spielt eine entscheidende – wenn nicht sogar die entscheidende – Rolle, warum unser Immunsystem unsere Beta-Zellen zerstört. Deswegen waren sämtliche Versuche, von Bauchspeicheldrüsen-Transplantationen bis hin zur Züchtung von Beta-Zellen erfolglose, solange die HLA Gengruppe unser Immunsystem triggert, die Beta-Zellen zu zerstören: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3233362/ und https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3253030/
  3. Die Züchtung von Beta-Zellen gelingt bereits erfolgreich bei Mäusen und ist damit ein Garant, dass auch im menschlichen Körper Beta-Zelle neu geschaffen werden können: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11875114/

Was mich #WeAreNotWaiting gelehrt hat, dass wir als Patienten einen Paradigmen-Wechsel in der Entwicklung von Diabetes-Therapien herbeigeführt haben, und zwar, indem wir uns zusammengeschlossen haben. 

Von diesem Artikel erhoffe ich mir, dass wir uns nun wieder zusammenschließen, um die einzelnen Forschungsgruppen und -projekte zusammenzuführen, damit wir der Heilung von T1D und anderer Autoimmun-Erkrankungen schneller vorantreiben..

Wie kann das ablaufen? 

Die Recherche nach interessanten und validen Forschungsprojekten und eventuellen Studien ist mühsam. Wenn sich genügend T1D-Patienten zusammentun, um zu recherchieren, bin ich sicher, dass wir unser Wissen und unsere Datenlage hinsichtlich der Heilung von T1D bald verbessern.

Als nächsten Schritt sehe ich die Vernetzung der einzelnen Forschungsgruppen. Ich gehe da sehr naiv heran, indem ich mir vorstelle, die einzelnen Forscher und Forscherinnen anzuschreiben, um sie auf die Arbeit ihrer Kollegen und Kolleginnen hinzuweisen. Ich bin mir sicher, dass wir in einer Gruppe bessere Methoden erarbeiten können, um die Vernetzung voranzutreiben.

Und als ehrgeizigen, letzten Schritt müssen wir politischen Druck aufbauen, damit solche Forschungen staatlich finanziert werden. Das liegt im Interesse von uns allen, auch nicht Erkrankte profitieren davon;-)

Ich weiß, dass es hier in der Gruppe bereits eine gute Vernetzung gibt – bezogen auf die Entwicklung von Loop. Können wir dieses Netz ausbauen, um die Heilung von T1D und anderen Autoimmun-Erkrankungen schneller voranzutreiben?

Eine Wissensdatenbank mit relevanten Forschungs-Projekten aufzubauen, wäre aus meiner Sicht ein enormer Fortschritt. Ich erstelle gerade ein Wiki und suche Menschen, die mich mit validen Forschungspapers und Fakten versorgen:-)

Eines ist gewiss. Gemeinsam sind wir lauter und stärker.

Ich freue mich über Feedback, eure Zuschriften und Antworten: alen.djonko@gmx.net

An Loop interessiert?

Hallo zusammen,

am 2.März 2021 hatten wir ein Zoom-Meeting für Loop-Interessierte. Caro und ich haben einen Vortrag gehalten und wir haben erfreulicherweise positives Feedback gespiegelt bekommen.

Das Video ist etwas lang, aber es kamen interessante Fragen auf. Schaut es euch an. Und handelt am besten nach dem Motto der Siegesgöttin Nike:”Just do it” – Fangt an, und wenn es Fragen gibt, wir sind ja da, um sie zu beantworten, denn gemeinsam sind wir stärker.

Anbei noch ein Video vom Diabettech-Vortrag “Living with Looping January 2021 Recording”. Tim Street beantwortet die Frage, warum die DIA am besten auf 6 Stunden eingestellt wird, damit der Loop-Algorithmus optimal arbeiten kann. Wenn nicht alles ansehen möchtet, es geht mit DIA bei Minute 36 los.

Warum beträgt der DIA mindestens 5 Stunden

2021 wird der 100. Geburtstag der Entdeckung des Insulins gefeiert! Ein Grund mehr, um eine sinnvolle Spende zu tätigen!!!

2021 wird der 100. Geburtstag der Entdeckung des Insulins gefeiert! Ein Grund mehr, um eine sinnvolle Spende zu tätigen!!!

Zum Start in ein neues, spannendes Jahr 2021, indem uns vermutlich wieder viele technische Neuerungen und Entwicklungen erwarten, dachte ich mir… stelle ich mal ein paar Organisationen vor, die man im Bereich Diabetes unterstützen kann. Denn, wenn man über unseren Tellerrand schaut, wird man sehr schnell feststellen, wie schwierig die Situation für Diabetiker sein kann. Schon bei uns in Deutschland ist es nicht immer einfach, eine Pumpe, das passende Insulin oder gar ein CGM-System zu erhalten, um eine möglichst optimale Behandlung zu gewährleisten.

Wenn man über die Ländergrenzen schaut, dann relativiert sich so manches „Problem“, das wir so haben. In der EU gibt es nicht überall die gleichen Pumpen und das gleiche Insulin…

Schaut man noch weiter, nach Afrika, in die USA oder nach Süd- und Mittelamerika und Asien, dann stellt man fest, dass dort oft nicht einmal Insulin ausreichend verfügbar ist, bzw. es so teuer ist, dass es sich viele Menschen mit Diabetes einfach nicht leisten können.

Selbst in den Ländern, in denen Insulin hergestellt wird, ist die Bevölkerung damit nicht ausreichend versorgt. Dies liegt nicht zuletzt an den Preisen. Der Preis für Insulin schwankt von Land zu Land extrem.

Dies führt zu skurrilen Versuchen, Insulin zu strecken, zu verdünnen oder sonst irgendwie zu rationieren – mit fatalen Folgen. Immer noch sterben Menschen, weil sie keinen Zugang zu diesem lebenswichtigen Medikament haben!

Ich habe hier eine kleine Auswahl an Organisationen zusammengestellt, die sich diesem globalen Problem verschrieben haben und unermüdlich daran arbeiten, diese unerträgliche Situation zu verbessern.

Wenn ihr also Insulin übrig habt, dann kann ich nur darum bitten, dies zu spenden. Insulin wird hier gerne angenommen: https://www.insulin-zum-leben.de/

Falls ihr also durch Geld – aber auch durch Sachspenden in Form von Insulin helfen wollt, dann könnt ihr euch hier die passende Organisation aussuchen:

We are a non-profit led by people with and impacted by type 1 diabetes for people with type 1 diabetes.

Our Vision

We believe in a world where everyone with type 1 diabetes – no matter where they live – has everything they need to survive and achieve their dreams.

Our Mission

  • We support local communities by giving them the tools they need to stand up for their rights so that access to insulin and diabetes supplies becomes a reality for all.

(Quelle: https://www.t1international.com/about/)

Über uns

Insulin zum Leben ist ein Hilfsprojekt der Interessengemeinschaft Deutscher Diabetiker Bund e.V. (DDB) und Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V. (BdKJ) und deutscher Partner im globalen Netzwerk Insulin for Life.

Interessengemeinschaft Deutscher Diabetiker Bund e.V. (DDB)
Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V. (BdKJ)
Insulin for Life

Insulin zum Leben ist die einzige Sammelstelle für Insulin in Deutschland mit Sitz in Baden-Württemberg/Rastatt.

Unsere Philosophie

Leben retten in Entwicklungsländern mit dem, was in unserer Überflussgesellschaft nicht mehr benötigt wird: Insulin und Hilfsmittel, die z. B. durch Therapieumstellung entbehrlich geworden sind.

Insulin zum Leben sammelt

  • haltbares Insulin, das verfügbar wird, weil der Patient auf ein anderes Insulin umgestellt wurde, kein Insulin mehr braucht oder verstarb
  • Teststreifen zu allen Geräten
  • neuwertige Hilfsmittel, die entbehrlich sind, weil der Patient andere, für ihn besser geeignete gefunden hat. Diese Hilfsmittel würden sonst vernichtet werden.

Sorgfältig geprüft Kontakte – das beste Mittel gegen Schwarzhandel
Insulin, Teststreifen und passendes Zubehör werden ausschließlich an anerkannte Diabetesorganisationen und Ärzte geschickt, nie an Regierungen. Die Kontakte werden von Insulin For Life inc. sorgfältig geprüft, damit die Spenden die Bedürftigsten erreichen und auf keinen Fall auf dem Schwarzmarkt landen. Für die richtige und gerechte Verteilung ist immer eine bestimmte Person verantwortlich, die auch einen Vertrag mit Insulin For Life unterschrieben hat.

Insulin For Life – Zentren
Bisher gibt es weltweit 8 Zentren, die Insulin sammeln und versenden. Sie haben ihren Sitz in Australien, Neuseeland, Deutschland, England, Österreich, Niederlanden, USA und in Kanada. Insulin for Life Global ist weiterhin bestrebt, neue Zentren zu gründen.

Hilfsmaßnahmen

Kontinuierliche HilfenDiese 8 Zentren schicken Insulin und Hilfsmittel regelmäßig nach Bolivien, Ecuador, Peru, Kongo, Ruanda, Tansania, Zimbabwe, Usbekistan, Indien, Kambodscha, Vietnam, gelegentlich nach Malediven, Seychellen, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Burundi, Elfenbeinküste, Somalia, Togo und Uganda.

Hilfe in Notfällen
Insulin zum Leben / Insulin For Life hilft aber auch unkonventionell und schnell bei Katastrophen wie dem Tsunami in Südostasien, dem Hurrikan Katrina in den USA, dem Erdbeben in Peru und dem Zyklon in Myanmar. Alle Hilfsmaßnahmen wurden von Australien aus koordiniert und waren vor den großen Hilfsorganisationen vor Ort. Seit 1986 gingen Hilfssendungen in mehr als 70 Länder.

(Quelle: https://www.insulin-zum-leben.de/)

Type 1 diabetes is a lifelong condition requiring daily insulin injections, blood glucose monitoring, education and specialist health care.

Access to this life-saving treatment is often difficult, and sometimes impossible, to achieve in under-resourced countries.

Without support, many young people die soon after being diagnosed. Those who survive may develop complications, such as eye damage and kidney failure.

This is where Life for a Child steps in.

We partner with diabetes centers in under-resourced countries to provide young people with:

– Insulin and syringes
– Blood glucose monitoring equipment and test strips
– HbA1c testing
– Diabetes education, workshops, camps, resources
– Support for health professionals

Through these partnerships, we are supporting over 21,000 young people living with type 1 diabetes.

In some of the countries where we work, we have the resources to help every diagnosed child. With your support, we can achieve this in all 42, and extend the program to help others in need (there is a waiting list for support).

(Quelle: https://lifeforachild.org/)

  • https://openinsulin.org/
Who We Are

The Open Insulin Foundation is a non-profit creating the means for communities in-need to have local sources of safe, affordable, high-quality insulin.Our governance is shared between people with diabetes and people working on the project. Our working groups collaborate to develop new tools for open drug production, from R&D to manufacturing for medical use. Our goal is that people living with diabetes and their communities can own and govern the organizations that produce the medicine they depend on to survive.

What We Do

We are creating an open-source (freely available) model for insulin production that centers sustainable, small-scale manufacturing and open-source alternatives to production. We are developing protocols to produce short-acting (lispro) and long-acting (glargine) insulin, working on developing open-hardware equivalents to traditional production equipment, are researching sustainable regulation pathways to bring our insulin to the public, and are building capacities for local, small-scale manufacturing.

Weitere Ideen zum sinnvollen Spenden zum Thema Diabetes sind in diesem Artikel wunderbar zusammengefasst:

https://www.diabetes-news.de/nachrichten/frohe-weihnachten-mit-sinnvollen-spenden