Mama ist die Beste:-)

Manchmal sagt ein Bild mehr als 1.000 Worte…..

Coronabedingt muss Caroline wohl momentan mit ihrer Tochter basteln – scheint laut Foto nicht so gut zu klappen:-)

Was Caroline ihrer Tochter ermöglicht hat, ist das Loopen mit AAPS – und das ist wirklich das Beste, was Caroline für ihre Tochter tun konnte.

Ich habe Diabetes mit 10 Jahren bekommen und wäre mehr als froh gewesen, wenn es 1986 bereits so etwas wie das Loopen gegeben hätte.

Von meiner Seite aus – Chapeau an Caroline für ihr Engagement und an ihre Tochter, dass sie der Mama dafür dankbar ist:-)

Und was das Basteln angeht, kann ich Caroline vollkommen verstehen – Kleber und Schere sind für meine Hände irgendwie nicht bestimmt:-)

Hier sind zwei Erfahrungsberichte von Caroline zum Thema Loopen:

Close loop für meine Tochter (8) – ein ganz persönlicher Erfahrungsbericht

Es waren einmal…

Dexcom G6 am Arm…?!

Inzwischen ist das Tragen des Dexcom G6 am Oberarm zugelassen. Viele tragen ihn dort und sind sehr zufrieden. Bei vielen hält er dort auch besser und länger.

Ich bin sehr empfindlich beim Tragen von Sensoren oder Kathetern am Oberarm. Es hat mich bisher immer irgendwie gestört. Entweder, weil man am Türrahmen hängen bleibt und sich das Teil abreißt, oder weil es beim Sport, besonders beim Volleyball doch stört – selbst wenn man es mit einer zusätzlichen Armbinde fixiert.

Also trage ich meine Sensoren inzwischen immer an anderen Stellen. Meine Lieblingsstelle ist der Rücken – oberhalb des Hosenbundes, seitlich, in etwa da, wo die Nieren sind. Für mich die perfekte Stelle, weil sie nie stört, man nirgends hängen bleibt, ich auch nicht drauf liege und sie dort einfach halten und gut laufen.

Nun wollte ich es aber doch mal am Arm ausprobieren…ich bin ja neugierig…😁 und nun weiß ich auch wieder, warum ich das seit ewigen Zeiten NICHT mehr gemacht habe:

Immer wenn ich mich auf die Seite drehe, an der der Sensor sitzt erzeuge ich ein Kompressionstief!

… und jedes Mal geht der Alarm los! 😴😫🥱😵

Heißt, ich liege jetzt vorzugsweise mindestens 10 Tage nur auf einer Seite (gut, dass ich so etwas geahnt habe, und mir den Sensor so geklebt habe, dass ich auf meiner Lieblingsseite noch liegen kann!

Ich vermute, ihr habt viele andere Erfahrungen, stimmt´s? Was sind eure besten Sensor-Trage-Stellen?

Entschleunigen…..

Ich hätte nie gedacht, dass Entschleunigung so viel bewirkt……

In den letzten Wochen, seit der auferlegten, coronabedingten Zwangspause, habe ich Wundersames festgestellt.

Ein paar Anpassungen in der Basalrate habe ich vorgenommen – abends etwas hochgefahren und morgens etwas heruntergefahren.

Leider hatte ich Pech mit meiner CGM-App Spike, die nachtsüber in der letzten Zeit immer öfters ausgefallen ist, so dass ich jetzt doch zähneknirschend bei der offiziellen Dexcom-App gelandet bin.

Was kann ich feststellen. Bis auf die nächtlichen Entgleisungen wegen dem Ausfall der App und einigen mitternächtlichen Heißhungerattacken, bewegen sich meine Zuckerwerte überwiegend in meinem Normbereich zwischen 70mg/dl und 180 mg/dl. Vor allem tagsüber laufe ich ziemlich stabil – ohne nennenswerte Hyos. Auch nach dem Essen steigen meine Werte auf höchstens 180 mg/dl an, obwohl ich meinen Konsum an Süßigkeiten erhöht habe…..

Anscheinend tut das lange Herumsitzen am heimischen Rechner für meinem Zuckerverlauf gut zu tun. Warum ist das so?

Der wesentliche Faktor ist wohl, dass ich viel mehr Zeit darauf verwenden kann, meine Zuckerwerte zu beobachten und korrigierend einzugreifen. Dennoch stelle ich überraschenderweise ebenso fest:

es fallen viele stressbedingte Faktoren, die eine erhöhte Hormonausschüttungen von Cortisol oder Adrenalin bedingen, weg, die den Zuckerverlauf tagsüber wohl stärker beeinflussen, als ich dachte.

Und ich denke, wir alle haben bereits festgestellt, dass hormonbedingte Zuckeränderungen durch das Loopen schwer abgefangen werden können.

Irgendwie fühle ich eine Ruhe, die ich sonst nicht kenne. Alles um mich herum ist quasi still, obwohl ich mitten in der Stadt wohne. Eine Grundspannung, die ich tagsüber normalerweise fühle und wahrnehme, ist weggefallen.

Ich finde das paradox, denn folge ich den Nachrichten und den TV-Talkshows, scheinen viele Menschen von Corona, dem Kontaktverbot, der damit verbundenen häuslichen Enge gestresst zu sein. Da scheine ich anders zu ticken…. nein, nicht ganz:-)

Mir tut diese Langeweile gut. Nichts desto trotz wünsche ich mir das normale, auch stressige Leben zurück, denn diese Ruhe fühlt sich irgendwie gruselig und surreal an.

Hier bewahrheitet sich der Spruch: No risk, no fun.

Was ich als Lehre daraus für mich ziehe.

Eine gut Balance zwischen Spannung und Entspannung zu finden, wird beim Beschleunigen des Lebens eine wichtige Aufgabe sein, um mir und meinen Zuckerten etwas gutes zu tun.

Bin gespannt, ob es klappt:-)

Backup-Kit…Dein wichtigster Begleiter

Wenn man mal raus ins Grüne will… Egal ob mit dem Rad oder zu Fuß… Immer frage ich mich.. “muss das wirklich mit?”…Ich bin ein Freund von nicht zu viel Gepäck, bitte alles klein und kompakt. Man ist ja auch nicht aus der Welt, und ich bin ja nicht sooo lange unterwegs…

Kennt ihr sicher alle…

Heute war es mal wider so weit… Wir raus, zum Walken…. Ich keine Lust auf große Tasche… Im letzten Moment noch meinem Mann das notwendigste an Utensilien in den Rucksack gestopft….

Als wir uns dann zum Picknick ein schönes Plätzchen ausgesucht hatten, wollte ich mir für das Bütterchen den Bolus verabreichen… Piiiiieeep! Verstopfungsalarm! 🙄🙄🙄 Nochmal…. Bolus….. Piiiiieeep!

Kontrolle: na logo…. 🙄… Reservoir fast leer…. Anzeige noch 38 IE… Die Dana mag das nicht so knapp!

Gut, dass ich das survival package noch eingepackt hatte…. Darin: Insulin, und Nadel für das Reservoir… Die Rettung! 😉 👍

Notfall Kit

(Außerdem natürlich noch Teststreifen und Messgerät, Batterie, Katheter, Traubenzucker etc pp)

Es war ein schöner Tag….trotz kleinem Gepäck alles Nötige dabei gehabt! 😉

#StayAtHome… und ein paar kleinere Folgen

Auf die vielen und verschiedenen Probleme, die wir derzeit mit dem Corona-Virus und seinen Folgen haben, möchte ich hier und jetzt gar nicht eingehen… darüber hören und lesen wir schon genug. 🤔

Ich sitze seit 10 Tagen in Eigenisolation aufgrund eines Besuches in Madrid, zu der Zeit, als dort alles los ging. Nun ja…zu Hause ist es ja auch schön… 🏡

Ich muss feststellen, dass Homeoffice 💻🖨📚 mal so überhaupt nicht mein Ding ist. Es fällt mir schwer, so lange am Schreibtisch zu sitzen und, im Vergleich zu meinem sonstigen Job, nun theoretisch zu arbeiten und (ja auch nötige) Konzeptarbeit zu machen.

Am meisten fehlt mir die Bewegung.🏃🏻‍♀️ Das bestätigt auch mein kleiner Freund, der Diabetes. 👹

Ich benötige deutlich mehr Insulin 💉 und musste meine Basalrate ganz schön hoch setzen💹⚠❗… da merkt man mal, was man im Alltag alles so leistet.

Ich bemühe mich zwar, mich auch m Haus immer mal zu bewegen – ist aber kein Vergleich zur Anstrengung im Job vor Ort! 👩🏻‍🏫 Da hilft auch nicht, ab und zu im Garten zu buddeln…

Geht es euch ähnlich? Oder habt ihr ganz andere Erfahrungen gemacht?

Ergänzung: Trotz täglicher Spaziergänge habe nun ein Corona Profil mit deutlich höherer Basalrate eingestellt, trotzdem prasseln smb auf mich ein…. Aus Verzweiflung habe ich heute mal Fenster geputzt… Es werde Licht 🌞😂… Und BZ geht mal etwas runter…⤵️


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